Tag 8: Kung-Fu Kater

Selbstverteidigung ist eine ernste Sache. Besonders für Kater. Man stelle sich vor, ein anderer Kater taucht auf und will einem das Revier streitig machen, oder noch schlimmer - ein Zweibeiner sträubt sich gegen sofortige Ausführung einfachster Kommandos. In solchen Fällen heißt es Nerven bewahren. Gut, wer da etwas von der uralten Katzen-Kampfkunst versteht.

Als Träger des durchsichtigen Gürtels führe ich fast täglich meine Übungen durch, um in einer brenzligen Situation sofort das Heft in die Hand ÄH - Pfote nehmen zu können. Die Basis-Übungen sind für jeden Kater leicht erlernbar.


Grundstellung: Die müde Mieze



Erweiterte Grundstellung: Der schlafende Stubentiger
(
Innere Balance durch Meditation)



Doppelter Hinterpfoten-Kick



Bei Angriff: In Deckung gehen!


Wenn die Basis-Übungen sitzen und die innere Balance gefunden ist, wird es Zeit für die Essenz aller Kater-Kampfkünste. Das folgende Element habe ich selbst erfunden. Ich nenne es den

"Kami-Katze"-Kick


Natürlich ist es ratsam, die Jahrtausende alte Kampfkunst der Kung-Fu Kater nur im Ernstfall anzuwenden und nicht unnötig damit anzugeben. Besonders gegenüber Zweibeinern ist hier höchste Vorsicht geboten. Deshalb tue ich immer so, als würde ich schlafen und mich dabei wie irre verrenken. So schöpft garantiert keiner von diesen Dumpfnasen auch nur den leisesten Verdacht...